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Hochwasserschutz & Wassersperren

Wasserschaden im Keller: So lief die Sanierung Schritt für Schritt

Nach dem Starkregen den Keller unter Wasser? So haben wir einen Wasserschaden bei Freising saniert – von der Erstbesichtigung bis zur Versicherung, alles aus einer Hand.

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Frisch sanierter Kellerraum mit neuem Bodenbelag und aufgestellten Bautrocknern nach einem Wasserschaden

Ein überfluteter Keller nach Starkregen fühlt sich erst mal überwältigend an – aber mit dem richtigen Vorgehen bekommst du das wieder in den Griff. Kurz gesagt: Wasser raus, gründlich trocknen, Schäden fachgerecht sanieren und alles sauber für die Versicherung dokumentieren. In diesem Beitrag zeige ich dir anhand eines echten Falls bei Freising, wie so eine Sanierung Schritt für Schritt abläuft.

Damit weißt du genau, was auf dich zukommt, wenn es dein Zuhause erwischt – und dass du nicht allein dastehst. 💧

Was war bei dem Wasserschaden in Freising passiert?

Ein kräftiges Starkregenereignis hatte innerhalb weniger Stunden große Wassermengen gebracht – und über den Kellerabgang sowie einen Lichtschacht drückte das Wasser ins Untergeschoss. Als die Familie mich anrief, stand der Hobbyraum rund zwanzig Zentimeter unter Wasser.

Solche lokalen Sturzfluten treffen inzwischen auch Häuser, die gar nicht in Flussnähe liegen. Genau das macht Starkregen so tückisch: Er kündigt sich kaum an und findet jeden schwachen Punkt am Gebäude. Bei diesem Haus waren es der ebenerdige Kellerzugang und ein Lichtschacht ohne erhöhten Rand.

Wichtig vorab: Bei einem frischen Wasserschaden zählt Ruhe. Bevor irgendjemand in den Keller steigt, muss geklärt sein, ob der Strom sicher abgeschaltet ist. Erst dann geht es an die eigentliche Arbeit.

Welche Sofortmaßnahmen haben wir zuerst ergriffen?

Zuerst ging es darum, das stehende Wasser rauszubekommen und weiteren Schaden zu stoppen. Solange Wasser im Raum steht, arbeitet es sich immer tiefer in Wände, Estrich und Einrichtung.

Konkret haben wir in den ersten Stunden folgendes gemacht:

  • Strom sichern: Betroffene Stromkreise abschalten, bevor jemand den Raum betritt.
  • Wasser abpumpen: Mit einer Tauchpumpe das stehende Wasser kontrolliert entfernen.
  • Wertsachen bergen: Möbel, Kartons und alles Rettbare nach oben in Sicherheit bringen.
  • Schlamm und Schmutz entfernen: Böden grob reinigen, damit die spätere Trocknung greift.
  • Erste Fotos machen: Den Zustand direkt dokumentieren – dazu später mehr.

Gerade in dieser Phase ist es Gold wert, wenn jemand kommt, der das schon oft gemacht hat und nicht in Hektik verfällt. Wir arbeiten dabei ruhig und der Reihe nach – so gehen keine Schritte verloren.

Wie lief die Trocknung des Kellers ab?

Nach dem Abpumpen kommt der entscheidende Teil: die Bautrocknung. Denn der sichtbare Wasserspiegel ist nur die halbe Miete – die eigentliche Feuchtigkeit steckt in Estrich, Wänden und Dämmung.

Wird hier zu früh geschlossen und neu aufgebaut, drohen später Schimmel und muffiger Geruch. Deshalb haben wir bei diesem Projekt konsequent gemessen und getrocknet, bevor irgendetwas Neues eingebaut wurde.

Diese Schritte gehören zur Trocknung

  • Feuchtigkeit messen: Mit Messgeräten prüfen, wie tief die Nässe sitzt.
  • Bautrockner und Ventilatoren aufstellen: Die Raumluft wird entfeuchtet, die Bausubstanz gibt Wasser ab.
  • Betroffene Beläge öffnen: Wo nötig, Sockelleisten und beschädigte Bodenbeläge entfernen.
  • Regelmäßig kontrollieren: Über Tage hinweg nachmessen, bis die Werte stimmen.

Diese Phase braucht Geduld. Wie lange sie dauert, hängt vom Ausmaß ab – seriöse Aussagen dazu treffe ich immer erst nach der Messung vor Ort, nie pauschal.

Wie haben wir den Keller wieder aufgebaut und saniert?

Sobald die Bausubstanz trocken war, ging es an den Wiederaufbau – und zwar so, dass der Raum am Ende besser dasteht als vorher. Denn ein Wasserschaden ist auch die Gelegenheit, gleich ein paar Schwachstellen zu beseitigen.

Bei diesem Projekt umfasste die Sanierung unter anderem:

  • Neuer Bodenbelag: Ein robuster, feuchtigkeitsverträglicher Belag, der zum Hobbyraum passt.
  • Wände instand setzen: Beschädigten Putz erneuern und frisch streichen.
  • Sockelleisten und Anschlüsse: Sauber und dicht wieder anbringen.
  • Vorbeugung mitgedacht: Empfehlung für einen erhöhten Rand am Lichtschacht und eine Ablaufrinne vor dem Kellerabgang.

Der große Vorteil, wenn alles aus einer Hand kommt: Du hast einen einzigen Ansprechpartner vom ersten Notruf bis zum letzten Pinselstrich. Keine Terminketten zwischen mehreren Firmen, keine Zuständigkeitslücken. Genau das ist der Kern unseres mobilen Rundum-Service – mehr dazu findest du auf unserer Website.

Wie hilft die Dokumentation bei der Versicherung?

Eine saubere Dokumentation ist bei einem Wasserschaden fast so wichtig wie die Reparatur selbst – sie erleichtert dir die Abwicklung mit deiner Versicherung enorm. Deshalb halten wir jeden Schritt fest.

Wichtig zu wissen: Ob und in welchem Umfang deine Versicherung zahlt, hängt von deinem individuellen Vertrag ab (Stichwort Elementarschadenversicherung). Das entscheidet immer deine Versicherung, nicht wir. Aber wir liefern dir die Grundlage, damit du gut aufgestellt bist:

  • Fotos vom Schaden: Vor Beginn der Arbeiten und während der einzelnen Phasen.
  • Auflistung der Maßnahmen: Was wurde gemacht, was wurde ersetzt.
  • Messprotokolle der Trocknung: Als Nachweis der fachgerechten Ausführung.

So musst du dich in einer ohnehin stressigen Situation nicht auch noch um die ganze Papierarbeit alleine kümmern.

Was kannst du aus diesem Fall für dein Zuhause mitnehmen?

Die wichtigste Erkenntnis: Wer nach einem Schaden schnell und geordnet handelt, begrenzt den Schaden deutlich – und wer vorher vorsorgt, muss den Ernstfall im besten Fall gar nicht durchmachen.

Aus dem Freisinger Projekt nehmen die Bewohner heute mit: ein erhöhter Lichtschacht, eine Ablaufrinne und ein wachsamer Blick auf die Wetterlage. Richte dir am besten die Warn-Apps Umweltinfo-App Bayern und Meine Pegel ein – so bekommst du eine Starkregenwarnung rechtzeitig aufs Handy und kannst Wertgegenstände sichern, bevor es kritisch wird.

Falls es dich doch erwischt: Ruf uns an. Wir kommen mobil zu dir, sichern, trocknen und sanieren – und du hast einen verlässlichen Ansprechpartner an deiner Seite. Weiter unten findest du noch die häufigsten Fragen rund um Wasserschäden im Keller.

Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

Zuerst die Sicherheit: Betroffene Stromkreise abschalten, bevor jemand den Keller betritt. Danach das Wasser abpumpen lassen, Wertsachen bergen und alles fotografieren. Am besten rufst du parallel fachliche Hilfe, damit die Trocknung schnell starten kann.

Ansprechpartner für dieses Thema

Wir sind Dirk Bartkowiak Dienstleistungen. Schreib uns zu deinem Projekt.

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